Wiesbaden bereitet sich auf steigende Wasserstände vor, indem sie eine Hochwasserschutzmauer in Kostheim errichtet haben und eine Pumpe im Stadtteil Schierstein installiert haben. Es wird empfohlen, Parkplätze in der Nähe des Flusses in den nächsten Tagen zu meiden. Ebenso ist der Zugverkehr zwischen Stuttgart und München aufgrund eines Erdrutsches in Schwäbisch Gmünd vorübergehend eingestellt. Die Züge sind von diesem Erdrutsch blockiert und können die Strecke zwischen Aalen und Stuttgart nicht passieren.
Das THW in Ulm füllt Sandbags für betroffene Gebiete in Baden-Württemberg und Bayern nachts. 30.000 Sandbags werden in der Nacht zum Sonntag geliefert. Auch das Bayerische Rote Kreuz schickt Wasserrettungsteams aus Unterfranken in die Augsburg, um in der Rettungsmission in Schwaben zu helfen. Mehrere Wasserwege in Günzburg im Bezirk Schwaben sind über das hundertjährige Hochwasserniveau hinaus geflutet.
Es gab Zwischenfälle wie ein entgleister ICE-Zug mit 185 Passagieren in Schwäbisch Gmünd aufgrund eines Erdrutsches, bei dem alle Passagiere unverletzt waren. Ein Auto wurde von einem Erdrutsch in Schwäbisch Gmünd getroffen, während die Feuerwehr in Ostthüringen mehrere Rettungseinsätze aufgrund starker Regenfälle und Gewittermeldungen durchführt. Der Deutsche Wetterdienst prognostiziert weiterhin Regenfälle und Gewitter, die zu neuen Überschwemmungen in Süddeutschland führen könnten.
Die Bundeswehr unterstützt die von Überschwemmungen betroffenen Regionen in Bayern, während Nancy Faeser vom Thüringer Landesamt für Zivilschutz weitere Kräfte in den vom starken Regen betroffenen Regionen in Süddeutschland ankündigt. Es gab Evakuierungen in verschiedenen Bezirken von Bayern und Notfallmaßnahmen in Brandenburg und Baden-Württemberg aufgrund der steigenden Wasserstände von Flüssen.


