Das Finale des Hessenpokals war bereits zur Halbzeit entschieden, als der SV Wehen Wiesbaden mit 4:1 gegen den KSV Baunatal führte. Die Wiesbadener gewannen letztendlich deutlich mit 8:1 und sicherten sich somit zum sechsten Mal den Hessenpokal. Trotz der Niederlage war der KSV Baunatal bereits für den DFB-Pokal qualifiziert. Das Spiel begann mit einer 15-minütigen Verspätung aufgrund von Verkehrsproblemen, die die Baunataler im Stau festhielten. Dennoch gelang es dem Außenseiter nicht, gegen die Wiesbadener zu bestehen, die ihre Stammspieler aus der erfolgreichen Aufstiegssaison aufstellten.
Obwohl der Favorit früh in Führung ging, zeigte der KSV Baunatal Kampfgeist und erzielte durch Patrick Krengel den Anschlusstreffer. Ein Elfmeter kurz darauf konnte jedoch nicht verwandelt werden. In der zweiten Halbzeit konnten die Baunataler aufgrund der hohen Temperaturen und nur einer Woche Vorbereitungszeit nicht mehr mit dem Tempo der Wiesbadener Profis mithalten. Diese erhöhten durch Tore von Schäffler, Kyereh und Shipnoski auf 8:1. Trotz der deutlichen Niederlage konnten die Baunataler sich an der Qualifikation für den DFB-Pokal trösten.
Die Wiesbadener dominierten das Spiel mit schnellen Angriffen über die Flügel und nutzten die Abschlussstärke von Schäffler aus. Der KSV Baunatal konnte durch den Anschlusstreffer kurzzeitig hoffen, musste sich am Ende jedoch der Überlegenheit der Wiesbadener geschlagen geben. Die Baunataler konnten sich dennoch über die bereits gesicherte Teilnahme am DFB-Pokal freuen, während der SV Wehen Wiesbaden den Hessenpokal zum sechsten Mal gewann.


