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Wiesbadener Soldaten werden vom Ministerpräsidenten geehrt | Artikel

Wiesbadener Soldaten werden vom Ministerpräsidenten geehrt | Artikel

Sergeant John McCaughrean und zwei seiner Kameraden vom 24th Military Intelligence Battalion hielten am 13. März auf der Autobahn an, um an einem Unfallort Hilfe zu leisten, ohne dabei an Anerkennung für ihre Handlungen zu denken. Bei der Hessentag-Zeremonie in Oberursel am 13. Juni wurde McCaughrean vom hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier mit der Hessischen Medaille für Zivilcourage ausgezeichnet. Er und seine Kameraden wurden für die Festnahme von zwei Verdächtigen geehrt, die den Unfall verursacht hatten und zu Fuß vom Unfallort geflohen waren.

Bouffier dankte den Soldaten dafür, dass sie nicht nur eingegriffen haben, sondern auch Mut und Engagement gezeigt haben, während andere oft bei Unfällen oder Selbstmordversuchen nur zuschauen und nicht eingreifen. McCaughrean, der der einzige Amerikaner bei der Zeremonie war, bezeichnete die Auszeichnung als Ehre und Privileg und betonte, dass er nur Teil eines Teams von drei Soldaten war, die gemeinsam gehandelt haben.

Der Unfall ereignete sich auf der Autobahn 3 nahe der Ausfahrt Seligenstadt, wo McCaughrean und seine Kameraden auf dem Weg nach Hohenfels waren. Nachdem sie die Unfallsituation stabilisiert hatten, verfolgten sie die flüchtigen Verdächtigen bis in den anliegenden Wald. McCaughrean, der auch medizinisch ausgebildet war, half bei der Versorgung der Verletzten und half anschließend bei der Festnahme des Fahrers durch die Polizei.

In Folge der Zeremonie in Oberursel bedankten sich mehrere Menschen persönlich bei McCaughrean und seinen Kameraden für ihren Einsatz. Ein deutsches Ehepaar berichtete, dass sie den Unfall beobachtet hatten und zunächst annahmen, dass niemand überlebt hätte. Nachdem sie in den Nachrichten von dem Ereignis gehört hatten, kamen sie zur Hessentag-Zeremonie, um sich bei den Soldaten zu bedanken.

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