Der Sommer macht derzeit mindestens eine Verschnaufpause. Die Frankfurter Bäder schließen sich an – zumindest teilweise: Das Brentanobad wird witterungsbedingt erst einmal geschlossen. In Bad Camberg sitzen die Badegäste sogar bis nächstes Jahr auf dem Trockenen.
Vorerst die einzigen Gäste im Brentanobad: Nilgänse.
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Regen, Temperaturen bis höchstens 24 Grad – an Freibad dürften da die wenigsten denken. Die Stadt Frankfurt schließt deshalb kurzfristig ein Freibad. Das Brentanobad im Westen der Stadt stelle witterungsbedingt den Betrieb ein, teilte die Stadt am Montag mit.
Die Schließung sei eine Entscheidung der Vernunft, sagte der Geschäftsführer der Bäderbetriebe, Boris Zielinski, der hessenschau. Derzeit würden ohnehin nur wenige Besucherinnen und Besucher kommen. Durch den Schritt könnten Kosten gespart werden.
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Die Schließung gilt demnach bis auf Weiteres. Das Brentanobad bleibe aber betriebsbereit – und könne bei besserem Wetter schon am Wochenende wieder öffnen. Bis dahin empfiehlt Zielinski unter anderem das gegenüberliegende – und beheizte – Freibad Hausen.
Schließungen auch in Battenberg und Wiesbaden
Auch anderswo in Hessen müssen Schwimmerinnen und Schwimmer zeitweise auf Bäder verzichten: In Battenberg (Waldeck-Frankenberg) schließt das Bärenbad am kommenden Montag wegen Sanierungsarbeiten – für „mehrere Monate“, wie es hieß.
Das Thermalbad Aukammtal in Wiesbaden wird ebenfalls saniert. Ab Montag ist zunächst der Saunabereich geschlossen, ab dem 31. August auch der Badebereich.
Während der Schließzeit würden neben der jährlichen Grundreinigung auch wichtige Wartungs- und Sanierungsarbeiten durchgeführt, teilte das Schwimmbad mit. Die Wiedereröffnung ist für den 21. September angekündigt.
Bad Camberger Bad erst 2027 fertig
Noch länger warten müssen die Menschen in Bad Camberg (Limburg-Weilburg): Das Freizeit- und Erholungsbad müsse in diesem Jahr noch geschlossen bleiben, teilte der Magistrat mit. Ursprünglich sollte es bereits zum diesjährigen Saisonstart wieder öffnen.
Bei Sanierungsarbeiten sei es zu Verzögerungen gekommen, so die Stadt – und die seien so gravierend, dass auch eine zwischenzeitlich angedachten Teileröffnung im September nicht gewährleistet werden könne.
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Selbst wenn das Bad bis dahin fertiggestellt werden könne, stünden Kosten von rund 200.000 Euro für „einen bestenfalls zweiwöchigen Badebetrieb“ in dieser Saison in keinem Verhältnis, sagte Bürgermeister Daniel Rühl (CDU).
Jetzt gehe es darum, die umfassende Sanierung „sauber und konsequent zu Ende zu bringen“, damit das Schwimmbad zur Saison 2027 regulär in Betrieb genommen werden könne.
Quelle: https://www.hessenschau.de/panorama/frankfurt-wiesbaden-und-battenberg-mehrere-schwimmbaeder-schliessen-v1,brentanobad-schliesst-100.html




