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Die Fließband-Spielerinnen von Eintracht Frankfurt wollen ins Europacup-Achtelfinale

Die Fließband-Spielerinnen von Eintracht Frankfurt wollen ins Europacup-Achtelfinale

Der Weg, den die Fußballerinnen von Eintracht Frankfurt derzeit in der Europapokal-Qualifkation zurücklegen, ist ziemlich lang. Im sechsten Quali-Spiel dieser Saison will man endlich die Früchte der vielen Arbeit ernten: Das Achtelfinale im Europa Cup lockt.

Die Fließband-Spielerinnen von Eintracht Frankfurt wollen ins Europacup-Achtelfinale


Laura Freigang artistisch auch Richtung Europapokal-Achtelfinale?
Bild © IMAGO / HMB-Media


Die Eintracht Frauen haben Stress. Spiele-Stress. Keine andere Mannschaft im Profi-Fußball der Frauen hat in dieser Saison so oft auf dem Platz gestanden, wie die von Eintracht Frankfurt. Die fünf Spiele in der Bundesliga, bei der die Eintracht derzeit auf einem hervorragenden zweiten Tabellenplatz hinter Meister Bayern München steht, haben sie alle. Das eine DFB-Pokalspiel auch. Doch am Mittwoch bestreiten die Frankfurterinnen nun ihr sechstes Qualifikations-Spiel im Europapokal. Spiele am Fließband seit Anfang August.

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01:05 Min.
|Carsten Schellhorn

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Das Ziel ist klar: Das Achtelfinale im Europa Cup. Damit die Eintracht das erreicht, dafür haben die Frankfurterinnen mit dem 1:0-Sieg im Quali-Hinspiel bei den Isländerinnen von Hafnarfjördur schon einiges getan. Nun wollen sie am Mittwoch (18.30 Uhr) im heimischen Stadion am Brentanobad bei perfektem Spätsommer-Wetter den Sack zumachen. „Es gab schon im Hinspiel in Island viele Räume, die wollen wir am Mittwoch besser nutzen und hoffentlich noch höher gewinnen“, sagte die Torschützin des Tages aus dem Hinspiel, Rebecka Blomqvist.

Eintracht will ihren Erfolgs-Lauf fortsetzen

Bei den Eintracht Frauen läuft es derzeit perfekt, wettbewerbsübergreifend haben sie zuletzt fünfmal in Folge gewonnen. Nach dem 6:1-Sieg im DFB-Pokal beim Karlsruher SC am Sonntag soll nun gegen Hafnarfjördur der nächste Erfolg her. „Die Ergebnisse sprechen für sich, genauso wie die Entwicklungen der Spielerinnen. Wir haben eine große Widerstandsfähigkeit auf dem Platz entwickelt. Wir haben das Wissen, dass wir immer wieder zurückkommen können, freute sich Trainer Niko Arnautis.

Auch Eintracht-Stürmerin Laura Freigang ist vor dem Spiel gegen Hafnarfjördur zurückgekehrt, nämlich in den Kader der Nationalmannschaft, der am Dienstag nominiert wurde. Nachdem sie zuletzt – wegen der Doping-Test-Affäre – nicht dabei war. Arnautis: „Wir freuen uns für sie, das hat sie sich absolut verdient.“ Freigang, die in der Bundesliga die Torjägerinnen-Liste mit vier Treffern anführt, soll nun auch am Mittwoch im Europa Cup zum Faktor werden.

Der mühsame Weg durch die Quali-Mühle

Der Weg ins – so die Hoffnung – Achtelfinale des Europa Cups war quälend lang. Anfang August gewann die Eintracht zunächst die beiden Champions-League-Qualifikationsspiele gegen Nikosia und Malmö. Danach waren die Frauen von Paris Saint German eine Nummer zu groß, nach dem 1:1 im Hinspiel gab’s im Rückspiel mit 1:5 nach Verlängerung ordentlich einen auf die Mütze. Aus der Traum von der Champions League.

Aber der zweite Europapokal, der sogenannte Europa Cup, sollte es, wie schon in der vergangenen Saison, jetzt doch sein. Aber auch hier muss die Eintracht erst einmal durch eine elendlange Quali. Viele halten diesen Modus für zu kompliziert und unattraktiv.

„Man sollte sich generell Gedanken machen, die Champions League und auch den Europa Cup zu vergrößern. Da sollte man mutiger sein“, forderte Arnautis.“ Mut und können seine Spielerinnen am Mittwoch auch gut gebrauchen, um gegen Hafnarfjördur das ersehnte Europapokal-Achtelfinale zu erreichen.

Quelle: https://www.hessenschau.de/sport/fussball/eintracht-frankfurt-frauen/die-fliessband-spielerinnen-von-eintracht-frankfurt-wollen-ins-europacup-achtelfinale-v1,eintracht-vor-rueckspiel-100.html

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