Nach dem Sieg in Mainz hat sich der Wind erneut gedreht. Damit die Großwetterprognose bei der Eintracht heiter bleibt, braucht es nach drei höchst unterschiedlichen Spielen nun Konstanz. Dass die Gäste makellos in die Saison gestartet sind, darf da ebenso wenig eine Rolle spielen wie alte Verbundenheiten.

Noah Atubolu bei seiner Lieblingsdisziplin: Elfmeter parieren.
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02:09 Min. ||Philipp Hofmeister
Eintracht Frankfurt bekommt es im Heimspiel (Samstag, 15.30 Uhr) mit dem perfekt gestarteten SC Freiburg zu tun.
Der handwerklich und im Resultat überzeugende 3:1-Sieg in Mainz fühlte sich für die Eintracht an wie ein verspäteter Saisonstart. Damit hat die Eintracht den in Teilen besorgniserregenden Start zwar praktisch genullt. Gleichzeitig ist aber auch jede Standortbestimmung überholt. Mit dem 3:3 in Berlin und der 1:4-Klatsche gegen Augsburg hat das Team von Adi Hütter berereits die ganze Bandbreite ihres Repertoires vorgeführt. Was genau der Kader wirklich hergibt, ist daran kaum abzulesen. Der nächste Abschnitt der Versuchsreihe steht nun in Freiburg an.
Beim SC Freiburg genügt ein Blick auf die Tabelle: Drei Spiele, drei Siege, neun Punkte, Spitzenreiter nach dem dritten Spieltag. Im Breisgau kann man sich über schlechtes Wetter im Bundesvergleich ohnehin nicht beschweren. Im Frühherbst strahlt die Sonne über Freiburg aber ganz besonders freundlich. Dass gegen Bremen (4:1) und Mönchengladbach (5:0) schon zwei deutliche Siege gelangen und Torwart Oliver Baumann erst ein Gegentor schlucken musste, macht den Saisonstart beim SCF ziemlich perfekt.
Jeremiaha Maluze fällt mit einer Oberschenkelverletzung aus und stellt Hütter gleich vor eine Systemfrage. Hält er wie in Mainz an der Dreierkette fest, wäre es hilfreich, wenn er wieder auf Nnamdi Collins zurückgreifen könnte. Der konnte zwar zuletzt wieder mittrainieren, ob es aber schon für die Starfelf reicht: fraglich. Sollte wieder eine Viererkette die Formation der Wahl werden, würde wohl Younes Ebnoutalib profitieren und wieder in die Startformation rücken. Ansonsten hat der Trainer wenig Grund zur Klage. Auch Ansgar Knauff könnte wieder eine Option sein. Ritsu Doan, der krankheitsbedingt etwas kürzer trat, meldet sich ebenfalls fit.
Freiburgs Julian Schuster lebt auch personell derzeit praktisch sorgenfrei. Bis auf den kreuzbandverletzten Florent Muslija kann er auf seinen gesamten Kader zurückgreifen.
So könnte die Eintracht starten:

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Adi Hütter: „Wenn wir schnell genug spielen, dann haben wir die Qualität, dem Gegner wehtun zu können. Auch wir gehen mit einem Sieg im Rücken ins Spiel, wir freuen uns darauf.“

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Julian Schuster (SC Freiburg): „Eintracht Frankfurt hat viele Qualitäten. Sie haben sich über all die Jahre sehr gut entwickelt, natürlich auch mit unruhigeren Phasen. Und sie haben einen Trainer, der sehr viel Souveränität ausstrahlt.“
Auf diese Spieler gilt es zu achten
„Brutal schnell“ sei alles verlaufen, sagt Eintracht-Torwart Noah Atubolu und meint damit seinen Wechsel vom SC Freiburg zur Eintracht. Gegen Mainz zeigte er bereits eine Matchwinner-Leistung, das soll beim schnellen Wiedersehen mit seinem Heimatklub sicher nicht schlechter werden. Sollte Sommer-Zugang Otávio in die Startformation rücken, wird sicher auch der brasilianische Innenverteidiger bei den Frankfurtern unter besonderer Beobachtung stehen.
Ein Rückkehrer zieht auch beim SC Freiburg den Fokus auf sich: Igor Matanovic erzielte in dieser Saison bereits drei Treffer und dürfte nicht abgeneigt sein, seine Sammlung am alten Arbeitsplatz noch ein wenig aufzustocken.
Die Eintracht konnte im gesamten Kalenderjahr 2026 noch keine zwei Bundesliga-Spiele in Serie gewinnen. Der SC Freiburg indes war zwar bereits in der Vergangenheit schon mal Tabellenführer, konnte Platz eins aber noch nie verteidigen. Trotz des direkten Aufeinandertreffens könnten beide Statistiken allerdings auch nach dem Spiel weiter Bestand haben.
So können Sie das Spiel verfolgen
Das Spiel können Sie im Live-Ticker und Audiostream bei sportschau.de verfolgen. Im Fernsehen läuft die Partie beim Bezahlsender Sky und in der Konferenz bei DAZN.
Sören Storks aus Ramsdorf leitet das Spiel. Seine Assistenten heißen Thorben Siewer und Martin Thomsen, Vierter Offizieller ist Tobias Reichel. Als VAR sitzt Sascha Stegemann an den Monitoren, ihm assistiert Frederick Assmuth.
Quelle: https://www.hessenschau.de/sport/fussball/eintracht-frankfurt/alte-gefuehle-neue-herausforderungen-v1,eintracht-angeberwissen-freiburg-100.html




