Nach dem Brand in einem Betonwerk in Rosbach ist ein Bekennerschreiben aufgetaucht. Eine Gruppe, die sich „Kommunist*innen“ nennt, will das Feuer gelegt haben. Es entstand ein Schaden in Höhe von rund 800.000 Euro.
Nach dem Brand von fünf Betonmischern am Mittwoch in einem Betonwerk in Rosbach (Wetterau) ist nun ein Bekennerschreiben aufgetaucht. Eine Gruppe, die sich „Kommunist*innen“ nennt, erklärt darin, den Brand gelegt zu haben, der insgesamt sieben Fahrzeuge zerstört oder beschädigt hatte.
Bei dem Feuer wurde nach Angaben der Polizei niemand verletzt. Der Sachschaden wurde auf rund 800.000 Euro geschätzt. „Es könnte Brandstiftung gewesen sein“, sagte ein Polizeisprecher der hessenschau am Donnerstag. Das Bekennerschreiben sei den Behörden bekannt, seine Echtheit könne man noch nicht einschätzen.
Gruppe will Brand gelegt haben
Die anonyme Gruppe beansprucht in dem Schreiben, das auf der Plattform Indymedia veröffentlicht wurde, den Brand bei der Firma Heidelberg Materials in Rosbach für sich. Sie begründet die Tat vor allem mit den Geschäften der Heidelberg-Tochter Hanson Israel und deren früheren Aktivitäten im besetzten Westjordanland sowie grundsätzlich mit deutscher Unterstützung für Israel und deutscher Aufrüstung.
Der Text ruft zum „gemeinsamen Kampf auf der Straße“ auf.
Die Ermittlungen zur Authentizität des Schreibens laufen nach Angaben der Polizei.
Quelle: https://www.hessenschau.de/panorama/bekennerschreiben-gruppe-will-brand-bei-betonwerk-in-rosbach-gelegt-haben-v1,betonmischer-rosbach-104.html


