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Comeback im DFB-Team: Laura Freigang ist trotz dunkler Wolke „im Flow“

Comeback im DFB-Team: Laura Freigang ist trotz dunkler Wolke „im Flow“

Laura Freigang von Eintracht Frankfurt ist wieder im Kreise der Nationalmannschaft, Bundestrainer Christian Wück lobt sie in höchsten Tönen. Die drohende Sperre schwebt allerdings noch immer über der Angreiferin.

Laura Freigang hat mit Eintracht Frankfurt einen guten Saisonstart hingelegt.


Laura Freigang hat mit Eintracht Frankfurt einen guten Saisonstart hingelegt.
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||Daniel Höhr

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Endlich wieder mittendrin. Beim spaßigen Aufwärmen mit Klara Bühl und Linda Dallmann war Laura Freigangs gute Laune nicht zu übersehen. Das erste Training der WM-Saison im Kreise des Nationalteams genoss die Rückkehrerin sichtlich, noch dazu bei strahlendem Sonnenschein über dem beschaulichen Eppelheim bei Heidelberg.

Die dunkle Wolke, die noch immer über ihr schwebt, scheint die Stürmerin von Eintracht Frankfurt weitgehend auszublenden. „Ich habe einfach Freude am Fußball. Ich besinne mich aufs Wesentliche, genieße es zu spielen. Ich habe eine gewisse Leichtigkeit aktuell, mache einfach mein Ding“, sagte Freigang, nachdem sie sich mit einem starken Saisonstart die Rückkehr in den Kader von Bundestrainer Christian Wück erkämpft hatte.

DFB-Team spielt gegen Australien und Japan

Gegen Australien am Freitag in Karlsruhe (20.30 Uhr) und kommenden Dienstag in Bremen (17.45 Uhr, in der ARD) gegen Japan geht es auch darum, im Casting für die WM 2027 in Brasilien (24. Juni bis 25. Juli) zu punkten. Nur ist derzeit eben noch unklar, ob Freigang im kommenden Sommer überhaupt spielberechtigt sein wird. Denn seit Juni ist bekannt, dass einer der populärsten deutschen Fußballerinnen eine Zweijahressperre droht. Drei Meldeversäumnisse im Zusammenhang mit Dopingkontrollen binnen zwölf Monaten könnten ihr zum Verhängnis werden. 

Seither läuft das Verfahren, das der DFB-Kontrollausschuss eingeleitet hat. Offenbar geht es vor allem um den dritten „Strike“, der aufgrund einer Fehleintragung in der betreffenden Melde-App an einem Spieltag passiert sein soll. Freigang selbst sprach von „Missverständnissen“.

Wück lobt Freigangs Präsenz

Dass sie trotz dieser Ermittlungen wieder zum DFB-Team eingeladen wurde, begründeten Sportdirektorin Nia Künzer und der Bundestrainer mit Freigangs klar angestiegener Formkurve. Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache: Wettbewerbsübergreifend gelangen ihr in dieser Spielzeit acht Tore in zwölf Spielen. 

„Ihre Leistung im Verein hat sich verändert“, erklärte Wück sein Umdenken seit dem Abschluss der WM-Qualifikation, als er auf Freigang noch verzichtet hatte. Ihr „Auftreten“ und die „Präsenz“ auf dem Platz hätten sich gewandelt, als Teil einer Doppelspitze bei der Eintracht läuft es besser als zuvor. „Sie macht einen erfrischenden Eindruck“, befand Co-Trainerin Saskia Bartusiak nach der Einheit am Dienstag, mit der Situation gehe sie „sehr professionell“ um.

Freigang freut sich auf „coole Spiele“

Der Kopf, so Freigang, spiele dabei eine entscheidende Rolle – was angesichts der Umstände umso bemerkenswerter klingt: „So habe ich immer am besten gespielt: nicht zu viel gedacht, mir nicht zu viel Druck gemacht. Wenn man dann einmal im Flow ist, läuft es einfach.“ Recht simpel klingt auch, wie sie ihr DFB-Comeback angehen will. „Es wird bestimmt gut, coole Spiele“, sagte Kapitänin Freigang nach dem 0:1 der Frankfurterinnen im Topspiel gegen den FC Bayern am Samstag. Kurzum: „Ich freue mich drauf.“

Quelle: https://www.hessenschau.de/sport/fussball/eintracht-frankfurt-frauen/comeback-im-dfb-team-laura-freigang-ist-trotz-dunkler-wolke-im-flow-v1,freigang-dfb-110.html

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