Bei einem Cyberangriff sind die Internetauftritte des städtischen Kasseler Versorgungsbetriebs KVV mit einer Schadsoftware infiziert worden. Wer die Seiten besucht hat, könnte Schaden genommen haben.

Nuutzerinnenn und Nutzer der KVV-Webseiten könnten Schaden genommen haben.
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Das städtische Versorgungsunternehmen Kasseler Verkehrs- und Versorgungs-GmbH (KVV) ist am Mittwoch Opfer eines Cyberangriffs geworden. Dabei könnten auch Computer von Besucherinnen und Besuchern der Webseiten Schaden genommen haben.
Nach Angaben der KVV vom Donnerstag hatten Unbekannte einen Schadcode in mehrere Internetangebote eingebettet. Betroffen gewesen seien unter anderem die Adressen kvvks.de, kvg.de, netzplusservice.de und Seiten der Bäder.
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00:50 Min.|Nicolas Frühling
Nutzer wurden demnach teils zu Installationen oder Änderungen an ihrem Computer aufgefordert, erklärte das Unternehmen. Wer dem gefolgt sei, könnte unbeabsichtigt Schadsoftware auf sein Gerät geladen haben.
„Ob und wie viele Besucherinnen und Besucher der Webseiten im Laufe des Mittwochs von der Aufforderung betroffen waren und diese auch ausgeführt haben, ist unklar.“

Am Donnerstagmittag bekamen Besucherinnen und Besucher der Webseiten der KVV eine Störungsmeldung
Bild © Screenshot/kvvks.de
Untersuchungen zur Manipulation aufgenommen
Die eigentlichen IT-Systeme der KVV-Gruppe seien nach bisherigem Stand der internen Ermittlungen nicht betroffen, Hinweise auf betroffene Kundendaten gebe es daher derzeit nicht.
Der Schadcode sei nach der Entdeckung von den Seiten entfernt worden, hieß es. Vorsorglich habe die KVV ihre Internetangebote vorübergehend auf eine reduzierte Präsenz mit den wichtigsten Kontaktdaten umgestellt.
Die KVV teilte mit, man habe Ermittlungsbehörden, das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik und die hessische Datenschutzaufsicht informiert. „Mit Unterstützung externer Dienstleister unter anderem für IT-Forensik wird untersucht, wie genau die Internetseiten von mutmaßlichen Kriminellen manipuliert werden konnten.“
So sollten Betroffene vorgehen
Möglichen Betroffenen rät der KVV zu folgenden Schritten:
- Überprüfen Sie das Gerät mit einer aktuellen Sicherheitssoftware, zum Beispiel einem Antivirenprogramm
- Das Bundesamt für Sicherheit (BSI) empfiehlt in einem solchen Fall, Passwörter zu ändern, insbesondere Passwörter von E.Mail-Konten, Onlinebanking und Onlineshops
- Sollten Sie ungewöhnliche Aktivitäten feststellen, wenden Sie sich unverzüglich an den jeweiligen Diensteanbieter bzw. bei Bank- oder Depotkonten an Ihr Kreditinstitut
- Nutzen Sie grundsätzlich sogenannte Zwei- oder Mehr-FaktorAuthentifizierungen zum Schutz eventuell betroffener Zugangsdaten
Quelle: https://www.hessenschau.de/panorama/cyberangriff-auf-kvv-in-kassel-auch-private-computer-sind-in-gefahr-v1,cyberangriff-kassel-108.html

