Eintracht Frankfurt startet bei Union Berlin in die neue Bundesliga-Saison. Bei den Hessen wird ein neuer Keeper im Tor stehen, in der Abwehr könnte es dafür eine Überraschung geben. Das Wichtigste zum Spiel.
Robin Koch im Spiel gegen Union Berlin
Bild © IMAGO / Jan Huebner
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02:35 Min.|Daniel Höhr
Es geht wieder los: Eintracht Frankfurt startet mit einem Auswärtsspiel in die neue Bundesliga-Saison, die Hessen sind am Samstag (15.30 Uhr) an der Alten Försterei bei Union Berlin gefordert.
Die Ausgangslage
Das Personal
Das sagen die Trainer
Auf diese Spieler gilt es zu achten
Die Statistik des Spiels
So können Sie das Spiel verfolgen
Wer pfeift?
Es ist wie vor jeder neuen Saison: Nichts Genaues weiß man nicht. Die Testspiele sind gespielt, die erste Pokalrunde gegen einen unterklassigen Gegner bewältigt, aber wie viel das alles wert ist, zeigt sich erst, wenn es in der Liga ernst wird. Mit Noah Atubolu steht bei der Eintracht dabei kurzfristig ein neuer Keeper zwischen den Pfosten, die Abwehrkette vor der neuen Nummer eins gleicht aber weiter einer Baustelle. Immerhin in der Offensive scheint es zu flutschen, täuschen die Eindrücke aus den Testspielen und dem Pokal nicht. Man darf gespannt sein.
Selbiges gilt natürlich auch für Union, das ebenso wie die Eintracht mit einem neuen Trainer in die Saison geht. Mauro Lustrinelli führte vergangenes Jahr den FC Thun mit 80 Toren zur ersten Meisterschaft der Vereinsgeschichte und soll nun auch in Berlin für attraktiven Fußball sorgen. Der Schweizer will mit „Intensität, Dynamik und Energie nach vorne spielen“, aber gut, welcher Trainer will das nicht? Ob es klappt, zeigt vielleicht schon der Samstag.
Jonathan Burkardt hat seine Erkältung überwunden und wird der Eintracht zur Verfügung stehen, anders als Nnamdi Collins (Rücken) sowie Hugo Larsson und Ritsu Doan (beide muskuläre Beschwerden). Für sie dürften Oscar Höjlund und Ayoube Amaimouni starten. Eine Überraschung könnte es in der Viererkette geben, wo U21-Spieler Jeremiaha Maluze für Neuzugang Otavio starten könnte.
Bei Union muss Lustrinelli zum Debüt auf Oliver Burke, Stanley Nsoki, Andrej Ilic und Marvin Friedrich verzichten, fraglich ist zudem Torwart Frederik Rönnow.
So könnte die Eintracht starten: Atubolu – Baum, R. Koch, Maluze, Kosugi – O. Höjlund, Onyedika – Amaimouni, Uzun – Ebnoutalib, Burkardt
So könnte Union starten: Raab – Juranovic, Querfeld, van den Bosch, Rothe – R. Khedira, Kemlein – Aebischer, Burcu – Latte Lath, Ljubicic
Adi Hütter: „Ich kenne Berlins Trainer Mauro Lustrinelli aus meiner Zeit in der Schweiz. Er hat mit Thun in der vergangenen Saison souverän den Titel geholt, das ist beachtlich. Mit einem schnörkellosen und geradlinigen Fußball, sie wollen schnell nach vorne kommen. Wir müssen uns auf viele lange Einwürfe, viele Bälle in den Strafraum und ein sehr dynamisches Spiel einstellen.“
Mauro Lustrinelli: „Frankfurt spielt sehr offensiven Fußball, ich erwarte also ein Spiel, in dem es viel Hin und Her geht. Am Ende wird die Mannschaft gewinnen, die mehr investiert.“
Auf diese Spieler gilt es zu achten
Bei der Eintracht ganz klar im Fokus: Noah Atubolu. Der Keeper unterschrieb erst am Freitag bei den Hessen und trainierte entsprechend auch nur einmal mit. Dass er von der kurzen Vorbereitungszeit mal abgesehen aber ein klares Upgrade zu Kaua Santos und Michael Zetterer darstellt, steht außer Frage. Die Beweisführung wird er als Kaltstart-Stammkeeper direkt antreten dürfen.
Und dabei wird er es wohl mit Emmanuel Latte Lath zu tun bekommen. Der Neuzugang der Unioner ist nach dem wahrscheinlichen Wechsel von Ilyas Ansah zu Hull City Stürmer Nummer eins bei den Eisernen. Latte Lath kommt zwar mit der, nun ja, eher dünnen Empfehlung von drei Toren in 16 Spielen für Atlanta United in der letztjährigen MLS-Saison. Dass er weiß, wo das Tor steht, stellte er aber schon zuvor beim FC Middlesbrough unter Beweis, wo ihm 29 Treffer in 67 Spielen gelangen.
Adi Hütter und Mauro Lustrinelli kennen sich bereits, genau ein einziges Mal trafen die beiden Trainer aufeinander. Um ein sonderlich denkwürdiges Spiel handelte es sich dabei aber nicht. In der Saison 2016/17 gab es am 35. Spieltag der Schweizer Super League ein 0:0 zwischen dem FC Thun (Lustrinelli) und den Young Boys Bern (Hütter). Ein bisschen mehr Action darf es beim zweiten Aufeinandertreffen dann doch sein.
So können Sie das Spiel verfolgen
Das Spiel können Sie im Live-Ticker und Audiostream bei sportschau.de verfolgen. Im Fernsehen läuft die Partie beim Bezahlsender Sky.
Geleitet wird die Partie von Schiedsrichter Patrick Dankert. Ihm zur Seite stehen die Assistenten René Rohde, Mitja Stegemann und als vierter Offizieller Konrad Oldhafer. Video-Assistent ist Christian Dingert.
Quelle: https://www.hessenschau.de/sport/fussball/eintracht-frankfurt/das-wichtigste-zu-eintracht-frankfurt-bei-union-berlin-alles-auf-anfang-v1,wichtigste-eintracht-union-100.html



