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Der SV Darmstadt 98 arbeitet auf seinen besonderen Klick-Moment hin

Der SV Darmstadt 98 arbeitet auf seinen besonderen Klick-Moment hin

Zwei Spiele, eine Niederlage, ein Remis: Der Start in die neue Saison lief beim SV Darmstadt 98 nicht unbedingt perfekt. Nach dem Sieg im DFB-Pokal soll es nun auch in der Liga klappen. Gesucht wird dafür der ganz besondere Moment.


Die Lilien befinden sich nach dem riesigen Umbruch im Sommer noch in der Findungsphase.
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00:33 Min.
|Daniel Höhr

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Jeder kennt dieses Gefühl, dieses erlösende Gefühl, wenn endlich etwas klappt. Wenn endlich etwas reibungslos läuft, es weniger Anstrengung braucht, einfach das Gefühl stimmt. Dieses besondere Phänomen gibt es aber nicht nur bei Einzelpersonen. Auch Fußballmannschaften kennen das. Im Besonderen Fußballmannschaften, die sich erst aneinander gewöhnen müssen, weil vieles Neues da ist. Fußballmannschaften wie der SV Darmstadt 98.

Denn da gibt es keine zwei Meinungen: Hinter den Lilien liegt eine mittelschwere Kader-Umwälzung im Sommer. Enorm viele Namensschilder in der Kabine mussten abgenommen werden, enorm viele neue Schilder angebracht werden. Die Mannschaft ist runderneuert. Und sie muss sich finden, Trainer Florian Kohfeldt nennt das in der Regel „einen Prozess“. Und der braucht richtigerweise „weiterhin Zeit“, wie der Coach der Südhessen anfügt.

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Florian Kohfeldt still

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Bislang nur ein Punkt aus zwei Spielen

Nur ist das mit der Zeit im Profifußball immer so eine Sache. Zwei Spiele haben die 98er in der neuen Saison absolviert, heraus sprang ein Punkt. Das ist nicht viel. Immerhin gesellte sich zu den ersten beiden Liga-Begegnungen am Wochenende ein knapper Sieg in der ersten Runde des DFB-Pokals. Ein Schritt nach vorne auf einem Weg, der nun weitergegangen werden soll. Womit wir wieder beim eingangs erwähnten Gefühl wären. Denn auch daran arbeiten die Lilien derzeit.

„Es gibt Momente, da macht es in einem Moment ‚klick‘ bei einer Mannschaft“, berichtete Kohfeldt vor dem Heimspiel gegen Hannover (Sonntag, 13.30 Uhr). Momente, in denen sich alles zusammenfügt. Genau so ein Gefühl ist das Ziel der Südhessen, bei denen gegen die Niedersachsen Fynn Lakenmacher und der gesperrte Kai Klefisch fehlen werden.

Kein „besonderer Druck“ vor Hannover-Spiel

Dass es nach diesem Umbruch im Sommer Zeit brauchen würde, war auch Coach Kohfeldt bewusst: „Ich wusste genau, was in dieser Saison kommt. Ich habe mich dazu entschieden, weil ich Bock darauf hatte.“ Ein Sieg gegen Hannover würde dennoch sehr helfen bei diesem schwierigen Prozess, das wissen sie alle in Darmstadt.

„Wir sind in einem Umbruch – zu 100 Prozent. Aber das entbehrt uns nicht davon, dass wir Spiele gewinnen wollen und auch sollten“, betonte auch Kohfeldt. „Aber besonderen Druck verspüre ich vor dem Hannover-Spiel nicht.“ Dafür ist es in der Saison freilich auch noch ein wenig zu früh.

Noch kein „Lilien-Spiel“ in der jungen Saison

Aber dennoch gibt auch der Darmstädter Trainer zu: „Noch war kein ‚Lilien-Spiel‘ in dieser Saison dabei. Vielleicht kommt es schon am Sonntag. Ich habe Bock darauf.“ Möglicherweise macht es ja da schon für alle sichtbar „klick“.

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So könnten die Lilien gegen Hannover spielen

Schuhen – Lannert, Pfeiffer, Vukotic, Petretta – Sickinger, Akiyama –  Weißhaupt, Duijvestijn, Furukawa – Smit

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Quelle: https://www.hessenschau.de/sport/fussball/darmstadt-98/der-sv-darmstadt-98-arbeitet-auf-seinen-besonderen-klick-moment-hin-v1,lilien-vor-hannover-116.html

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