Wirtschaft

Doosan Heavy I&C gewinnt 134 Millionen Dollar Abfall-zu-Energie-Anlagenprojekt in Deutschland

Doosan Heavy I&C gewinnt 134 Millionen Dollar Abfall-zu-Energie-Anlagenprojekt in Deutschland

Doosan Heavy Industries & Construction Co. hat erfolgreich einen Auftrag in Höhe von 160 Milliarden Won (134 Millionen Dollar) zur Errichtung einer Müllverbrennungsanlage in Deutschland erhalten und damit seine Position auf dem schnell wachsenden europäischen Markt für Müllverbrennungsanlagen gestärkt. Doosan Heavy I&C gab am Montag bekannt, dass ihre deutsche Tochtergesellschaft Doosan Lentjes GmbH kürzlich die Freigabe von MHKW Wiesbaden GmbH für das Projekt in Wiesbaden, Deutschland erhalten hat. Das Werk wird in Zusammenarbeit mit einem deutschen Müllverarbeitungsunternehmen, einem Fernwärmeunternehmen in Wiesbaden und einem Regionalversorgungsunternehmen in Darmstadt betrieben. Doosan plant, den Bau bis 2024 auf Basis von Engineering, Beschaffung und Bau (EPC) abzuschließen. Die Anlage wird in der Lage sein, 600 Tonnen kommunalen Abfall pro Tag zu verarbeiten, um 22 Megawatt Strom und 40 Megawatt Wärme für die regionale Gesellschaft bereitzustellen.

Neue Aufträge nehmen auf dem europäischen Markt für Müllverbrennungsanlagen aufgrund der Nachfrage nach der Modernisierung alter Anlagen und strengerer Vorschriften für Deponien zu, so Doosan Heavy I&C. Ein WtE-Werk erzeugt Strom durch Vergasung, Verbrennung und Erhitzung brennbarer Haushalts- und Industrieabfälle. Es versorgt nicht nur mit Strom und Wärme, sondern minimiert auch Deponien, um die Umweltverschmutzung zu reduzieren. Doosan Lentjes ist auf Ingenieurwesen, Design und Bau mit eigenen Lösungen für Müllverbrennungsanlagen und Klärschlamm spezialisiert. Das Unternehmen hat seine Präsenz in Europa durch den Gewinn eines Auftrags in Höhe von 126 Milliarden Won für eine WtE-Anlage in Olsztyn, Polen im August 2020, einem Auftrag in Höhe von 120 Milliarden Won in Dinslaken, Deutschland im Oktober 2020 und einem Auftrag in Höhe von 67 Milliarden Won in Warschau, Polen im Mai 2021 ausgebaut.

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