Politik

DVIDS – Nachrichten – Höfliche Übersetzung: Video-Konferenz der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten am 16. Februar 2022.

DVIDS – Nachrichten – Höfliche Übersetzung: Video-Konferenz der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten am 16. Februar 2022.

Pressemitteilung der Bundesregierung vom 17. Feb 2022: Die Omikron-Variante des Corona-Virus breitet sich in Deutschland aus. Der Höhepunkt der Omikron-Welle scheint jedoch in den meisten Bundesländern überschritten zu sein. Der Expertenrat der Bundesregierung geht in seiner aktuellen Stellungnahme vom 14. Feb 2022 davon aus, dass die Zunahme der Fallzahlen in den nächsten Wochen ein Ende finden wird. Es wird erwartet, dass die Welle abflacht und die Anzahl der Neuinfektionen mit der Omikron-Variante BA.1 sinken wird. Daher sei es jetzt an der Zeit, Öffnungsstrategien mit Weitsicht zu planen und zu kommunizieren.

Die Experten weisen darauf hin, dass ungeimpfte Personen das höchste Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf tragen, insbesondere aufgrund von Omikron-Infektionen – zusammen mit Personen über 60 Jahren und Menschen mit schweren Vorerkrankungen. Es wird darauf hingewiesen, dass insbesondere ältere Menschen und Ungeimpfte bei einer Lockerung der Schutzmaßnahmen erneut ein höheres Infektions- und Krankheitsrisiko tragen. Es wird betont, dass eine dreifache Impfung der effektivste Weg ist, um die Krankheitslast von COVID-19 zu minimieren und allmählich das Ende der Pandemie herbeizuführen.

Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefs der Bundesländer sind sich einig, dass die derzeit geltenden Infektionsschutzmaßnahmen verantwortungsvoll und in kontrollierten Schritten zurückgefahren werden sollten. Es ist wichtig, in möglichst koordinierter Weise in allen 16 Bundesländern vorzugehen. Es gilt, so viele Einschränkungen wie möglich in der aktuellen Situation aufzuheben, gleichzeitig jedoch so viele begleitende Maßnahmen wie nötig beizubehalten, um das Erreichte nicht zu gefährden und die Bürger weiterhin bestmöglich vor schweren Krankheitsverläufen zu schützen.

Des Weiteren fordern die Bundeskanzlerin und die Regierungschefs der Länder alle Bürger auf, das bestehende Impfangebot wahrzunehmen, da Impfungen helfen und eine hohe Impfquote eine grundlegende Voraussetzung darstellt, um langfristig auf Infektionsschutzmaßnahmen verzichten zu können und eine saisonale Zunahme von Infektionsfällen zu akzeptieren. Nur eine hohe Impfquote könne viele schwere Krankheitsverläufe und die damit verbundene Belastung des Gesundheitssystems verhindern. In diesem Zusammenhang bekräftigen die Bundeskanzlerin und die Regierungschefs der Länder die Notwendigkeit der Einführung einer allgemeinen Impfpflicht.

Zusammenfassend wurde bei einem Treffen der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefs der Länder beschlossen, in drei Schritten Lockerungen in Bereichen von überregionaler oder grundlegender Bedeutung vorzunehmen. Darüber hinaus sollen auch niedrigschwellige Basisschutzmaßnahmen über den 19. März 2022 hinaus bestehen bleiben, um Infektionen einzudämmen und gefährdete Gruppen zu schützen. Auch wurde festgelegt, dass die Bundesländer entsprechende Schutzmaßnahmen weiterhin ergreifen sollen, um im Falle eines starken Anstiegs der Fälle schnell reagieren zu können.

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