Sport

Eintracht Frankfurt: So haben sich die Nationalspieler bei Klopp geschlagen

Eintracht Frankfurt: So haben sich die Nationalspieler bei Klopp geschlagen

Mehr als ein Dutzend Nationalspieler hat Eintracht Frankfurt im XXL-Länderspielfenster abgestellt. Wie sie sich geschlagen haben? Der hr-sport hat den Überblick.

Collage: vier ausgeschnittene Fußballer während des Spiels vor blauem Hintergrund arrangiert.


Fares Chaibi, Ritsu Doan, Jonathan Burkardt und Love Arrhov waren mit den Nationalteams unterwegs.
Bild © IMAGO, Collage: hessenschau.de


Die XXL-Länderspielpause neigt sich dem Ende entgegen, die Bundesliga scharrt schon mit den Hufen. Zeit, um noch einmal zurückzublicken was die zahlreichen Nationalspieler von Eintracht Frankfurt so auf die Fußballplätze dieser Welt gezaubert haben die letzten Wochen.

Videobeitrag


Video

04:38 Min.
||hr


hessenschau Sport vom 05.10.2026

Ein Wasserballer in einem Kajak

Bild © Imago


Ende des Videobeitrags

Das deutsche Trio

Gleich drei Spieler von Eintracht Frankfurt berief Jürgen Klopp in den ersten Kader seiner Bundestrainer-Ägide. Naja, richtig muss es eigentlich heißen: berief er in die ersten BEIDEN Kader seiner Bundestrainer-Ägide. Denn, so ehrlich muss man sein, hätte Klopp die Nations-League-Spiele nicht für ein großes Schaulaufen genutzt, wäre der eine oder andere Eintracht-Star sicherlich daheim geblieben.

Noah Atubolu zum Beispiel, der zwar bei den beiden jüngsten Partien gegen Serbien und Griechenland im Kader stand, dort aber nicht zum Einsatz kam. Um fair zu sein: Das war auch zu erwarten. Trotzdem ist es natürlich eine schöne Sache für den Keeper, mal dabei gewesen zu sein, was ja auch der Sinn des Klopp’schen XXL-Castings war.

Deutlich besser lief es für die beiden Stürmer Younes Ebnoutalib und Jonathan Burkardt, die sogar einige Minuten lang zusammen auf dem Platz standen. Debütant Ebnoutalib verdiente sich ein Sonderlob für seinen Einsatz, reiste mit stolzgeschwellter Brust zurück an den Main. Dasselbe dürfte für Burkardt gelten, dem sein Premieren-Tor im Nationaldress zwar wegen eines vorherigen Handspiels verwehrt blieb, der aber dennoch Frankfurts Kandidat Nummer eins für weitere Nominierungen sein dürfte. 

Das internationale Quartett

Auch wenn es im deutschen Klopp-Hype etwas untergangen ist: Auch in anderen Ländern wurde in den vergangenen Wochen Fußball gespielt. Zum Beispiel und besonders erfolgreich: in Japan. Die Blue Samurai nutzten die Pause für vier Testspiele – und gewannen alle. Ritsu Doan überzeugte mal als Kapitän (gegen Uruguay), mal als Siegtorschütze (gegen Neuseeland). Erfolgreicher Trip also für den Offensivspieler, der nun auch im Dress der Eintracht wieder wirbeln soll.

Nichts zu jubeln gab es hingegen für Can Uzun. Der 20-Jährige stand gegen Frankreich und Italien zwar jeweils in der Startelf der Türkei, konnte aber weder das 0:1 noch das 1:4 verhindern. Auch die folgenden beiden Partien verloren die Türken, dieses Mal aber ohne Uzun, der sich zu allem Überfluss auch noch eine Oberschenkelverletzung zugezogen haben soll. Es gab schon schönere Länderspielpausen für den Frankfurter.

Durchwachsen lief es für Farès Chaibi und Raphael Onyedika in der Afrika-Cup-Qualifikation. Chaibi stand zweimal in der Startelf Algeriens, feierte einen Sieg gegen Sambia und beklagte ein kurioses Eigentor gegen Burundi (2:2). Onyedika kam beim 2:1-Sieg gegen Madagaskar nicht zum Einsatz, wurde dafür beim 0:3 gegen Guinea-Bissau eingewechselt. Das abschließende Freundschaftsspiel gegen Russland findet am Dienstagabend wieder ohne Onyedika statt, der bereits zurück nach Frankfurt reist. Chaibi und Algerien treffen zum Abschluss des Länderspielfensters auf Niger.

Der Nachwuchs

Was die Eintracht für eine junge Truppe hat, lässt sich auch an der Zahl der Nachwuchs-Nationalspieler ablesen. Rechnet man Nachwuchs-Torwart Amil Siljevic nicht mit, hat die SGE zu Beginn der Länderspielpause dennoch sechs Profis für diverse U-Mannschaften abgestellt. Am Montag folgte mit Nnamdi Collins, der für die deutsche U21 nachnominiert wurde, Nummer sieben.

Dort, beim deutschen Nachwuchs, trifft Collins auf Elias Baum und Noel Aseko, die bereits beim 4:0-Sieg gegen Lettland im Einsatz waren, beim 4:1 gegen Malta hingegen pausieren durften. Am Dienstag (18 Uhr) geht es noch gegen Georgien.

Oscar Höjlund führte die dänische U21 als Kapitän zum 2:0 über Belarus, pausierte dafür beim 1:1 gegen Österreich. Malik Pimpong spielte mit der dänischen U19 ebenfalls gegen Österreich, musste beim 0:1 aber schon zur Halbzeit vom Feld.

Love Arrhov konnte sich beim 2:2 seiner schwedischen U21 in die Torschützenliste eintragen und stand beim 2:1 über die Ukraine in der Startelf. Und auch Keita Kosugi blickt auf eine erfolgreiche Länderspielpause zurück. Mit der japanischen U23 schaffte der Linksverteidiger den Sprung ins Finale der Asienspiele, auch dank eines verwandelten Kosugi-Elfmeters im Halbfinal-Shootout. Im Endspiel mussten sich Kosugi und Co. dann aber Südkorea knapp geschlagen geben (0:1).

Weitere Informationen

Eintracht-News direkt aufs Handy!

Bild Content-Box Eintracht

Bild © hessenschau.de


Spielertransfer oder Trainer-Aus: Mit der hessenschau-App verpassen Sie keine News zu Eintracht Frankfurt. Jetzt herunterladen:

Ende der weiteren Informationen

Quelle: https://www.hessenschau.de/sport/fussball/eintracht-frankfurt/eintracht-frankfurt-so-haben-sich-die-nationalspieler-bei-klopp-geschlagen-v1,sge-nationalspieler-rueckblick-100.html

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert