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Eintracht-Fußballerinnen arbeiten am Außergewöhnlichen

Eintracht-Fußballerinnen arbeiten am Außergewöhnlichen

Eine gute Leistung, aber nur ein Remis: Die Eintracht Frankfurt Frauen haben im Hinspiel gegen Paris gezeigt, dass sie mithalten können. Für das Rückspiel ist alles offen. Mut macht die eigene Leistung.


Einmal kühlen Kopf bewahren: Die Eintracht braucht in Paris jetzt einen Sieg.
Bild © Imago Images / HMB-Media


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01:44 Min.
|Robin Niehaus

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Dass irgendwann der erste Gegentreffer in der noch jungen Saison der Fußballerinnen von Eintracht Frankfurt kommen würde, war klar. Dass er aber exakt zu diesem Zeitpunkt fiel, in diesem Spiel, in diesem Moment, das war dann doch mehr als ärgerlich. Kein Gegentreffer in den Spielen gegen Nikosia, Malmö und Köln, nach bereits vier Minuten gegen den Favoriten Paris St. Germain in der letzten Runde der Champions-League-Qualifikation in Führung – da klingelte es zum ersten Mal im Eintracht-Kasten. Gerade einmal drei Minuten nach der frühen Führung.

Absolut ärgerlich für die Hessinnen. „Wir haben ganz schnell das 1:1 bekommen, da müssen wir einfach dran sein und dürfen das nicht zulassen“, erklärte 1:0-Torschützin Larissa Mühlhaus am hr-sport-Mikrofon. „Wir sind einmal nicht nah genug dran – schon klingelt es“, fügte Coach Niko Arnautis verärgert hinzu. Kaum in Führung schon der Rückschlag.

„Wir nehmen sehr viel Positives mit“

Das 1:0 von Mühlhaus in der vierten Minute und das 1:1 von Naomie Feller in der siebten Minute: Es waren alle Tore, die beim Remis am Mittwochabend im Stadion am Brentanobad fielen. 1:1, aus Frankfurter Sicht keine schlechte, aber eben auch nicht die beste Ausgangslage vor dem Rückspiel am Dienstag.

Dennoch überwog bei den Frankfurterinnen am Mittwoch der Stolz ob der gezeigten Leistung. „Es hat fast alles funktioniert. Wir waren fast die ganze Zeit das bessere Team“, betonte Arnautis. „Wir nehmen sehr viel Positives mit und haben gesehen, dass wir mit PSG mithalten können. Ein Riesen-Kompliment an meine Mannschaft.“

2:1 für die Eintracht will nicht fallen

Besonders im zweiten Abschnitt waren die Hessinnen dem französischen Spitzenteam in weiten Teilen überlegen, Hanna Bennison vergab die größte Chance des Spiels, als sie gleich doppelt am Pfosten scheiterte (49.). „Es ist vieles bis alles aufgegangen – nur der eine Ball wollte eben nicht mehr rein“, analysierte Arnautis.

Die Frage wird sein, wie viel das Auslassen solcher Chancen am Dienstag kosten wird. Denn, auch das ist allen klar: Das Rückspiel dürfte eine ganz andere Partie werden. Um in die Königsklasse einzuziehen, brauchen die Hessinnen nun einen Sieg in der französischen Hauptstadt. „Die Champions League ist greifbar“, berichtete Mühlhaus.

„Vielleicht schaffen wir etwas Außergewöhnliches“

Aber Arnautis betonte auch: „Wir wissen, dass es in Paris anders wird. Vielleicht schaffen wir etwas Außergewöhnliches, das Spiel gibt uns Mut.“ Dass es möglich ist, hat die Partie am Mittwochabend definitiv bewiesen. Die Eintracht-Fußballerinnen arbeiten mit Nachdruck am Außergewöhnlichen.

Quelle: https://www.hessenschau.de/sport/fussball/eintracht-frankfurt-frauen/eintracht-fussballerinnen-arbeiten-am-aussergewoehnlichen-v1,sge-nach-paris-104.html

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