Der wegen Terrorplanung verurteilte Franco A. muss länger im Gefängnis bleiben. Nach einem Gerangel mit einem Polizisten verlängerte ein Darmstädter Gericht seine Haftstrafe um sechs Monate.
Franco A. bei Prozessauftakt im Juni.
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Im Juli 2022 wurde Franco A. wegen Terrorplanung zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt. Wenige Monate zuvor war er am Offenbacher S-Bahnhof Ledermuseum mit Polizeibeamten aneinandergeraten. Dafür hat ihn das Landgericht Darmstadt am Mittwoch zu weiteren sechs Monaten Haft verurteilt.
Die Richterin sprach von einem „klassischen Fall von Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte“. Mit dem Urteil kommt das Gericht den Forderungen der Staatsanwaltschaft nach. Demnach wollte der 37-Jährige der Polizeikontrolle im Februar 2022 zunächst entfliehen.
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00:39 Min. |hessenschau.de (Helene Wilke)
Anschließend sei es zu einem Gerangel gekommen, in dem der ehemalige Bundeswehroffizier nach Beamten getreten und versucht habe, ein Messer zu ziehen. Es habe insgesamt sechs Polizisten gebraucht, um ihn festzunehmen.
A. widerspricht Darstellung
Franco A. hatte den Darstellungen der Staatsanwaltschaft zuvor widersprochen. Er habe „auf keinen Fall“ getreten und nicht nach seinem Messer gegriffen. Das habe er stets in seiner rechten Hosentasche getragen. Die Verteidigung hatte Freispruch gefordert.
2022 hatte das Oberlandesgericht Frankfurt den Ex-Soldaten bereits wegen Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat, unerlaubten Waffenbesitzes und Betrugs verurteilt. Es attestierte ihm eine rechtsextreme, völkisch-nationalistische und rassistische Gesinnung.
Quelle: https://www.hessenschau.de/panorama/ex-soldat-franco-a-nach-gerangel-mit-polizisten-zu-haftstrafe-verurteilt-v1,franco-a-prozess-108.html




