Am Depot Gartenfeldstraße in Wiesbaden ist der Platz begrenzt, weshalb clevere Lösungen implementiert wurden, um der E-Flotte Flexibilität zu bieten. Ladestationen wurden in regelmäßigen Abständen zwischen den Säulen installiert, um das Laden einfach und problemlos zu gestalten.
Die Ladeinfrastruktur in Wiesbaden stammt von Heliox. Aufgrund des begrenzten Platzes wurden die Umhüllungen der Ladesäulen an den schmalen Zugang im Depot angepasst. Heliox gibt an, den Zugang zu CCS-Ladegeräten vereinfacht zu haben, indem die Schnittstelle und die Steuertaste an die Vorderseite der Säulen verlegt wurden. Die Kommunikation zwischen dem Ladesystem und dem Depotsystem wurde ebenfalls geändert, wodurch die Konnektivität der Ladestationen verbessert wurde, sodass eine frühere Vorbedingung des Busses möglich ist.
Das Projekt in Wiesbaden ist die größte Implementierung von Ladeinfrastruktur für den öffentlichen Nahverkehr in Deutschland, obwohl seit Ende 2020 auch Projekte in Darmstadt und Bonn umgesetzt wurden. Sebastian Winner, Business Development Manager DACH bei Heliox, betont die Flexibilität des Unternehmens und die Fähigkeit, Lösungen zu entwickeln, die ESWE Verkehr Wiesbaden dabei helfen, die Betriebszeit und Ladezeit ihrer E-Bus-Flotte zu verbessern.
Sebastian Aring, Projektleiter bei ESWE Verkehr in Wiesbaden, ergänzt, dass die Partnerschaft mit Daimler Busses und IFY dazu geführt hat, eine optimale Lösung zu finden, um das Busdepot flexibel und gleichzeitig betriebsbereit zu halten.


