Die HSG Wetzlar bleibt sieglos in der Handball-Bundesliga. Im fünften Saisonspiel gegen den VfL Gummersbach wird eine altbekannte Schwäche erneut zum Problem.

Die HSG-Abwehrspieler schauen nur hinterher – kein Bild von Seltenheitswert.
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00:38 Min.|Phil Hofmeister
Im fünften Saisonspiel kassierte die HSG Wetzlar am Sonntag bereits zum fünften Mal mehr als 30 Gegentore – ein Erfolg gegen den aufstrebenden VfL Gummersbach war damit fast unmöglich. Und so verloren die Mittelhessen dann auch ihr Heimspiel verdient mit 33:36 (15:20). Die HSG bleibt damit sieglos, verharrt mit 1:9 Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz. Treffsicherster Schütze der Wetzlarer war Tristan Kirschner mit zehn Toren.
Vom Start weg hatte sich jenes HSG-Problem fortgesetzt, das bereits in den ersten Ligaspielen Zählbares gekostet hatte: Die Abwehr stand nicht, gerade der Innenblock hatte richtig Schwierigkeiten. Einzig dem 20-jährigen Torwart Hendrik Pantel, eigentlich die Nummer drei bei der HSG, war es zu verdanken, dass die Wetzlarer „nur“ mit einem Fünf-Tore-Rückstand in die Pause gingen. Pantel kam in der ersten Halbzeit auf den starken Wert von 47 Prozent abgewehrter Versuche. Auch selbst ließen die Gastgeber zu viele Chancen ungenutzt.
Jetzt im Pokal gegen Magdeburg
Die ohnehin deutlich favorisierten Gummersbacher machten im zweiten Abschnitt erst einmal konzentriert weiter, bauten den Vorsprung bis auf acht Tore aus. Nach knapp 40 Minuten folgte dann aber doch ein kleiner Bruch im Spiel. Die HSG wirkte nun konsequenter, kam zwischenzeitlich bis auf drei Treffer heran. Eine Wende war für die Mittelhessen aber nicht mehr drin. Am Mittwoch (19 Uhr) geht es für die HSG in der zweiten Runde des DHB-Pokals beim SC Magdeburg weiter – nicht mehr und nicht weniger als die schwerstmögliche Aufgabe.
Quelle: https://www.hessenschau.de/sport/handball/hsg-wetzlar/handball-bundesliga-abwehrschwaeche-fuehrt-zu-naechster-wetzlar-pleite-gegen-gummersbach-v1,wetzlar-gummersbach-108.html

