Der Beginn des Frühlings ist traditionell Zeit für die Krötenwanderung. Doch die stockt gerade. Grund ist die Trockenheit.
Trockenes Hochdruckwetter, kühle Abende, noch kühlere Nächte: Wegen des für sie ungünstigen Wetters pausieren Kröten derzeit ihre traditionelle Wanderung aus Wiesen und Wäldern hin zu Teichen und Tümpeln, wo sie laichen.
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00:44 Min.|hessenschau.de (Sonja Fouraté)
Sobald die Witterung milder und feuchter werde, dürften die Tiere ihre Wanderung fortsetzen, sagte Berthold Langenhorst vom Umweltverband Nabu Hessen der Nachrichtenagentur dpa. Ideal seien dafür Abendtemperaturen ab sechs bis sieben Grad sowie leichter Regen. Sobald die Bedingungen an zwei bis drei Abenden in Folge stimmen, dürfte die Krötenwanderung wieder richtig in Gang kommen.
1.000 Aktive bauen Schutzzäune
Um die Tiere davor zu schützen, dass sie auf der Wanderung zu ihren Laichgewässern beim Überqueren von Straßen überfahren werden, haben laut Langenhorst wieder hessenweit rund 1.000 Nabu-Aktive Krötenschutzzäune an Straßenrändern aufgebaut und dahinter Eimer in die Erde versenkt. Wenn dort Tiere hineingefallen sind, werden sie von den Helfern über die Straßen gebracht.
Auch speziell angelegte Tunnel unter Straßen würden von den Tieren rege genutzt, sagte Langenhorst. Neben den Kröten gehen übrigens auch Frösche und Molche zu dieser Jahreszeit auf Wanderschaft. Langfristig geht die Zahl der Amphibien aufgrund des Klimawandels mit fehlendem Regen im Frühling und der Lebensraumverluste aber stark zurück.
Quelle: https://www.hessenschau.de/panorama/kroetenwanderung-duerfte-nach-pause-wieder-in-gang-kommen-v1,kroetenwanderung-pausiert-100.html


