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Wie die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz ihre Krise beenden will

Wie die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz ihre Krise beenden will

Vorletzter, nur ein Sieg, vier Niederlagen am Stück: Bei der SG Barockstadt Fulda-Lehnerz läuft es in der Regionalliga wahrlich nicht. Trainer Daniyel Cimen hat ziemlich klare Vorstellungen davon, wie der Aufschwung gelingen kann.

Fuldas Trainer Daniyel Cimen.


Fuldas Trainer Daniyel Cimen.
Bild © IMAGO


Bei der SG Barockstadt Fulda-Lehnerz suchen sie in diesen Tagen, da der Blick auf die Tabelle der Fußball-Regionalliga Südwest ein unangenehmer ist, nach Lösungen für die Lage. Ein Ansatz: Weniger ist manchmal mehr. Was damit gemeint ist, erklärt der Trainer des Vorletzten, Daniyel Cimen, im Gespräch mit dem hr-sport: „Die Jungs haben in den etlichen 50:50-Spielen manchmal zu viel gewollt, sind dann auf den Sieg gegangen.“ An sich ein nobler Impuls, das sieht auch Cimen so, allerdings ging er bisher zu oft schief. Statt wenigstens einen Zähler mitzunehmen, stand meist der Salto nullo. „Es gilt daher ein Stück weit, eine gute Mischung zu finden.“

Nur einen Sieg konnten die Osthessen in der bisherigen Viertliga-Saison ergattern, dazu zwei Unentschieden. Der letzte Punktgewinn liegt bereits einen knappen Monat zurück, seitdem gab es vier Niederlagen nacheinander – jeweils nur mit einem Treffer Unterschied. Wenn die Cimen-Mannschaft also am Samstag (14 Uhr) beim VfR Mannheim antritt, ist durchaus Druck drauf für die Gäste.

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00:39 Min.
|Simon Schäfer

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Gegner Mannheim mit Bundesliga-Erfahrung

„Nach solch einer Negativserie ist es ganz wichtig, einfach auch mal zu punkten“, weiß Cimen, sieht mit dem VfR aber „keinen klassischen Aufsteiger“ auf sein Team zukommen. Er meint damit vor allem die Ex-Profis Lukas Rupp (137 Bundesliga- sowie 31 Premier-League-Spiele) und Alexander Esswein (196 Bundesliga-Einsätze), die beim Tabellenneunten regelmäßig den Unterschied ausmachen. „Sie sind sehr schwer zu schlagen“, benennt Cimen das, wovon fünf Mannheimer Unentschieden zeugen: „Da sind sie uns einen Schritt voraus“.

Cimen ist dennoch weit davon entfernt, das Vertrauen in seine Mannschaft zu verlieren. Der Kader sei gut zusammengestellt, auch in der Breite – stets natürlich mit Blick auf Ambitionen und Ausgangslage der Viertliga-Konkurrenten. In Sachen Budget gehört die SG Barockstadt ziemlich sicher nicht zur oberen Tabellenhälfte.

Die Defensive ist das größte Problem

Dass die Mannschaft in der abgelaufenen Saison eine bärenstarke Rückrunde inklusive Finalniederlage im Hessenpokal gegen den Drittligisten SV Wehen Wiesbaden gespielt hat, erhöhte die Erwartungen für die laufende Runde fast automatisch etwas. Entsprechend sei die Stimmung jetzt natürlich nicht gut, aber auch nicht am Tiefpunkt, wie Cimen betont: „Die Leute spüren, dass wir gemeinsam durch das Tal gehen müssen.“

Die größte Problemzone der Hessen ist dabei offensichtlich. Während die Abläufe in der Offensive trotz der Niederlagen ganz gut funktionieren, kassiert die Mannschaft schlicht zu viele Gegentreffer. Gerade die individuellen Fehler müssten minimiert werden, so Cimen, denn „dann bin ich überzeugt, dass wir diese Phase überwinden können und etwas richtig Gutes entsteht“.

Quelle: https://www.hessenschau.de/sport/fussball/regionalliga/wie-die-sg-barockstadt-fulda-lehnerz-ihre-krise-beenden-will-v1,regionalliga-sg-barockstadt-100.html

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