Nur die Eintracht Frankfurt Frauen und der FC Bayern München sind in der Bundesliga noch ungeschlagen. Nun steht das Topspiel im Stadion am Brentanobad an. Der gegenseitige Respekt ist groß.

In der vergangenen Saison lief die Eintracht im Heimspiel gegen die Bayern nur hinterher – 0:5 hieß es beim Abpfiff.
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00:34 Min.|hessenschau.de
Die Fußballerinnen des FC Bayern München haben es sich in den vergangenen Jahren gemütlich gemacht, sich nett eingemummelt im warmen Schoss der Bundesliga. Soll heißen: Sie sind das Nonplusultra, kaum zu schlagen und pflegen ein Dauer-Abo auf den Meistertitel. Auch jetzt wieder: fünf Spiele, fünf Siege, 18:6 Tore. Viel mehr geht nicht. Oder doch?
Tatsächlich waren die Leistungen der Bayern bisher nicht optimal, flutschte es gerade spielerisch nicht so ganz. Einige Partien zog der Serienmeister schlicht durch individuelle Qualität auf seine Seite, von der freilich eine Menge vorhanden ist. Insbesondere Offensivspielerin Klara Bühl ist derzeit eine der besten Fußballerinnnen der Welt. Unschlagbar aber wirken die Münchnerinnen in diesen Tagen nicht.
Mit Härte den Bayern begegnen
Jenes Team hierzulande, dass die Bayern am ehesten fordern könnte, zumindest wenn man die aktuelle Tabelle zugrunde legt, ist die zweitplatzierte Frankfurter Eintracht. Mit vier Siegen und einem Remis sowie dem Weiterkommen in Pokal und Europacup ist die Eintracht erfolgreich in die Spielzeit gestartet. „90 Minuten, 100 Prozent – dann haben wir eine Chance“, sagt SGE-Trainer Niko Arnautis im Vorfeld des Spitzenspiels am Samstag (17.55/live im Ersten und bei sportschau.de). Es treffen im Stadion am Frankfurter Brentanobad die beiden einzig ungeschlagenen Teams aufeinander.
Die Eintracht kämpft zwar ihrerseits noch mit der Konstanz über 90 Minuten, sprich mit den Schwankungen während eines Spiels. Mit Ausnahme des Unentschiedens gegen Nürnberg, das erst durch ein eigenes Tor kurz vor Schluss zu einem wurde, stimmen die Resultate jedoch. „Für uns geht es darum, dass wir performen. Dann sind wir in der Lage, jedem Gegner in der Liga wehzutun“, so Arnautis: „Wir müssen sehr hart sein gegen den Ball und brauchen eine maximale Vorstellung.“
Eintracht will „mutig sein“
Obwohl die Frankfurterinnen vor zwei Jahren mal die sogenannte Herbstmeisterschaft feierten, war gegen den FC Bayern meist ziemlich wenig zu holen. In der abgelaufenen Runde gab es zwei Niederlagen – 0:5 und 0:2. In der Saison zuvor verloren die Hessinnen ihr Heimspiel ebenfalls deutlich – damals im großen Waldstadion mit 0:3.
Der Respekt auf Münchner Seite ist dennoch groß. „Es wird ein wirklich anspruchsvolles Spiel“, so FCB-Trainer José Barcala: „Sie sind in einer sehr guten Phase.“ Derzeit sei kein Gegner in der Liga formstärker als die Eintracht. Insbesondere die Offensivspielerinnen Ereleta Memeti und Laura Freigang hob der Gästecoach hervor. Sein Gegenüber, Niko Arnautis, nimmt ebenfalls viel Selbstvertrauen bei seinem Team wahr: „Die Mannschaft ist bereit. Wir wollen mutig sein.“ Wichtig noch zu wissen: Mit einem Sieg würde die Eintracht die Tabellenspitze erobern – ein mehr als lohnendes Ziel.
Quelle: https://www.hessenschau.de/sport/fussball/eintracht-frankfurt-frauen/eintracht-frankfurt-frauen-fordern-fc-bayern-im-topspiel-es-kann-nur-einen-tabellenfuehrer-geben-v1,eintracht-frauen-bayern-104.html



