Eine Frau hat in Frankfurt zwei Zeichnungen von 1920 in einem Fachbetrieb abgegeben, um sie einrahmen zu lassen. Jetzt sucht die Polizei nach den Kunstwerken – und dem geheimnisvollen Rahmengeschäft.

Symbolbild: Bilderrahmen
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00:24 Min.|Maren Weyel
Ungewöhnliche Fahndung der Polizei: Seit knapp zwei Monaten fehle „von zwei besonderen Kunstwerken jede Spur“, hieß es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Die Kunstwerke werden demnach gesucht, nicht weil sie etwa gestohlen wurden, sondern weil eine Frau aus Dreieich (Offenbach) beide Zeichnungen zum Rahmen in ein Fachgeschäft nach Frankfurt gebracht hatte – und partout nicht mehr weiß, wo genau.
Über hundert Jahre alte Zeichnungen
Die Frau wandte sich nun offenbar vertrauensvoll an die Beamten. Sie wisse nicht mehr, in welchem Geschäft sie die Zeichnungen abgab. Woran sich die Besitzerin aber noch erinnern kann: Das Geschäft soll sich in der Nähe der Braubachstraße in der Frankfurter Altstadt befunden haben, so ihr Hinweis an die Polizei.
Bei den beiden vermissten Kunstwerken handelt es sich um Zeichnungen auf einem Skizzenblock aus dem Jahr 1920, die dem Maler Wilhelm von Schadow zugeschrieben werden. Der Wert der beiden Kunstwerke ist derzeit nicht bekannt.
Polizei auf Spurensuche
Ein Polizeibeamter aus dem Revier in Neu-Isenburg habe sich auf die Spurensuche begeben. Er habe mehrere infrage kommende Geschäfte in der Frankfurter Innenstadt abtelefoniert, allerdings vergeblich.
Auch die Besitzerin habe sich auf die Suche gemacht und verschiedene Läden kontaktiert. „Doch bislang blieb die Fahndung erfolglos“, teilte die Polizei mit. Das Rätsel um das geheimnisvolle Rahmengeschäft sei noch ungelöst.
Die Besitzerin möchte laut Polizei vor allem eines: „Ihre Zeichnungen wieder in den eigenen Händen halten“. Wer weiterhelfen kann, solle sich bei der Polizei melden.
Quelle: https://www.hessenschau.de/panorama/geheimnisvolles-geschaeft-in-frankfurt-polizei-fahndet-nach-kunstwerken-v1,fahndung-vermisste-kunstwerke-100.html

