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Neues Statement zum Wechselwunsch: MT Melsungen enttäuscht von Johannes Golla

Neues Statement zum Wechselwunsch: MT Melsungen enttäuscht von Johannes Golla

Der Wechselwunsch von Johannes Golla treibt die MT Melsungen weiterhin um. Der Verein hat in einem neuen Statement seine Enttäuschung geäußert und wittert zudem ein „fatales Signal“. Derweil gibt es Gerüchte darüber, dass Golla bei den Nordhessen bereits gekündigt haben könnte.

Johannes Golla spielt seit Sommer für die MT Melsungen.


Johannes Golla spielt seit Sommer für die MT Melsungen.
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Johannes Golla will den Handball-Bundesligisten MT Melsungen nach nur wenigen Monaten schon wieder verlassen, so viel ist seit einigen Tagen klar. Nachdem sich Golla am Sonntag selbst zu Wort gemeldet hatte, legte die MT ihrerseits am Montag ein Statement von den Vorständen Andreas Mohr und Jesper Larsson nach. „Dieser Wechselwunsch hat Auswirkungen auf unsere langfristige Planung in allen Bereichen“, hieß es darin unter anderem. „Wir sind und waren überrascht über diese Entwicklung und teilen daher die Enttäuschung bei Sponsoren, Fans und Mitarbeitenden.“

Golla hat in Melsungen einen Vertrag bis 2031, möchte nun aber zurück zu seinem alten Verein SG Flensburg-Handewitt. Es erscheine ihm „unmöglich“, seinen Vertrag zu erfüllen, schrieb Golla am Sonntag in einer Instagram-Story und begründete es damit, dass seine mentale Gesundheit „ernsthaft gefährdet“ sei. Die MT bekräftiget am Montag erneut, dass es sich dabei um rein familiäre Gründe handeln würde.

Mögliche Kündigung steht im Raum

Die Sport Bild schrieb am Montag von Gerüchten, wonach Golla seinen Vertrag in Melsungen vorsorglich zum 30. Juni 2027 schriftlich gekündigt habe und seine Rechtsbeistände vermeintliche Mängel seines Arbeitspapiers geltend machen wollen. Dem Bericht zufolge lässt sich der 28-Jährige dabei von einem Anwalt vertreten, der im Beirat von Flensburg-Handewitt sitzt. MT-Vorstand Larsson war der Frage von Dyn-Moderatorin Anett Sattler danach, ob dem Verein eine Kündigung vorläge, am Sonntag vor dem Spiel gegen Hannover-Burgdorf (28:22) mit „Kein Kommentar“ ausgewichen.

„Es ist uns wichtig zu betonen, dass Verträge grundsätzlich auch gelebt und erfüllt werden müssen, denn ansonsten sind sie das Papier nicht wert“, schrieb die MT nun. „Alles andere wäre ein fatales Signal für den Handball insgesamt.“ Der Verein signalisierte allerdings erneut seine Gesprächsbereitschaft – „aber eben nicht als ‚Selbstläufer‘ oder als ‚Selbstverständlichkeit'“.

MT sagt Flensburg zunächst ab

Wie es in der Causa weitergeht, ist offen. Larsson zufolge hatte es bereits Gespräch mit Flensburg gegeben, „aber da haben sie eine Absage bekommen“. Laut einem Bericht der Bild-Zeitung soll die MT mindestens 1,5 Millionen Euro für einen Transfer im Sommer 2027 fordern. Eine angebliche Ausstiegsklausel in Gollas Vertrag soll laut Sport Bild erst ab 2029 greifen.

Golla war erst im Sommer nach acht Jahren in Flensburg nach Melsungen gewechselt, wo er bereits von 2015 bis 2018 gespielt hatte. Ursprünglich wollte der Kapitän der Nationalmannschaft durch den Wechsel wieder näher an seiner südhessischen Heimat sein. Nun scheint er sich mit seiner Frau und seinen zwei Kindern, die in Norddeutschland geboren wurden, allerdings nicht wie erhofft wohlzufühlen.

Quelle: https://www.hessenschau.de/sport/handball/mt-melsungen/neues-statement-zum-wechselwunsch-mt-melsungen-enttaeuscht-von-johannes-golla-v1,mt-golla-106.html

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